Abschied von Tara

Wir nehmen Abschied von Tara, unserer Patenkatze.

Tara

Tara

Im Januar 2014 wurde sie – bis dahin ‚wild‘ auf einem Schrottplatz lebend – von Sabine aufgenommen, weil sie mit ihren geschätzten 15 Jahren in sehr schlechtem Gesundheitszustand war und von den anderen Katzen dort gemobbt wurde.
Etliche vereiterte Zähne wurden ihr gezogen, ein Abszess versorgt und das verfilzte Fell geschoren, bevor sie als überaus scheues und nur 2,5 kg schweres Leichtgewicht bei Sabine ihr neues Zuhause fand.

Mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen hat Sabine Taras letzten Jahre ganz und gar nach deren Ansprüchen gestaltet, sie erhielt ihren heißgeliebten Freigang und gleichzeitig – da andere Katzen für sie die größte Not bedeuteten – als geschütztes und sicheres Refugium einen Raum ganz für sich allein.

Sabine gestaltete einfach ihre Abstellkammer im Garten um – statt Gartenmöbeln und Gerät hielt dort Tara Einzug, mit Kratzbaum, Hütte und etlichen warmen Liegeplätzen.

Die Niereninsuffizienz konnte Sabine mit Medikamenten und Futter im Zaum halten und dank der installierten Wildtierkamera durften wir an Taras scheuem selbstbestimmten Leben all die Jahre Anteil nehmen.

…mit einem Bildklick startet die Galerie

Niereninsuffizienz ist eine ernste Angelegenheit.
Auch wenn man während weitgehend symptomloser Zeiten die Unausweichlichkeit des Endes gern aus dem Blick verliert, kann jedes weitere Krankheitssymptom den Anfang vom Ende bedeuten.

Am 30. November ging Tara
über die Regenbogenbrücke
und ließ Krankheit und Leid hinter sich.

Sie hat einen festen Platz in unseren Herzen – eine scheue, kranke Straßenkatze, die eben NICHT egal war.

Abschied

Abschied

Danke Sabine – für deine Sorge um sie, dass du ihr die letzten Jahre so leicht gemacht hast!

Christina

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7 Gedanken zu “Abschied von Tara

  1. Immer wieder schön, wenn ein solches armes Katzentier jemanden wie Sabine findet, der sich liebevoll um es kümmert. Hier gab es auch in einem Vereinshaus eine Katze, um die sich einige kümmerten, Futter mitbrachten, Streicheleinheiten austeilten. Das Kätzchen war sehr dankbar dafür. In dem einen strengen Winter vor ein paar Jahren, als viel Schnee lag und noch dazu strenge Fröste herrschten, brauchte sie tierärztliche Hilfe, weil sie scheinbar kaum noch Wasser zu sich genommen hatte. Einer der Kümmerer fand sie eines Tages recht mitgenommen im Schnee, ließ sie behandeln und dann durfte sie die letzten Jahre ihres Lebens bei ihm noch ein schönes Zuhause haben. Sie war schon vorher fast erblindet, war aber noch immer eine fleißige Mäusejägerin gewesen und hielt das Vereinshaus frei von den frechen Nagern. Schön, dass sie am Ende noch einen so wunderbaren Lebensabend haben durfte.
    Die Geschichte um Tara ist auch sehr zu Herzen gehend, einerseits traurig, aber andererseits auch herzerwärmend.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

    Gefällt 1 Person

    1. Es geht mir unglaublich nah, wenn das Leben für solch ein armes Wesen doch noch eine gute Wendung nimmt. Wir denken auch daran, wieder einer dritten Katze ein Zuhause zu geben. Aber zunächst müssen wir mit Lilli die Katzenklappe trainieren. Wir binden hier auch nach 2 Jahren immer noch die Klappen hoch, weil sie sonst am Rad dreht…
      Liebe Grüße von Christina

      Gefällt 1 Person

Eine Antwort maunzen

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