Rette mich…

Nach der gelungenen Rettung aus der Kiefer muss die kleine Lilli ein Faible für Rettungen entwickelt haben.

Am nächsten Morgen trete ich – bereit für meine morgendliche Laufrunde – im Dunkeln vor die Seitentür, als mich eine kleine Miez anmaunzt.
Lilli sitzt über mir auf dem Hausdach und gibt sich alle Mühe, mich mit piepsigem Stimmchen vom Gehen abzuhalten.
Gut, ich glaube ihr nicht, dass sie den Weg hinunter nicht mehr wiederfindet – aber sie möchte Zuwendung und die gebe ich ihr nur zu gerne! Also gehe ich nicht Laufen sondern Lilli retten…

Mit Begeisterung läßt sie sich von mir vom Haus- auf’s Schuppendach locken, folgt meinen Lockrufen bis auf das kleine Überdach am Ende – will aber lieber doch nicht über die Regentonnen absteigen.
Erst kehrt sie noch einmal um und schaut über den Dachrand, ob sie nicht besser aus 2 Meter Höhe hinabspringen sollte. Aber nein, sie folgt meinem Locken, kehrt zu mir zurück und hopst schließlich genau an der Stelle auf die Regentonne, die ich ihr gerade schon gezeigt habe.

Zack – ist sie auf der Regentonne, hopst auf den Sichtschutz direkt dahinter und schon ist sie unten.

Ganz begeistert von der gelungenen Rettung eilt sie mir voran zurück zum Haus – Frühstückszeit!!

Christina

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4 Gedanken zu “Rette mich…

  1. Ach du Sch… was ist denn bei Euch los? 😉 Seinerzeit der Kater … hm… Schorschie, der hat nicht solch einen Wirbel veranstaltet.
    Kann ich Euch irgendwie helfen? Söckchen wird eventuell nicht kastriert sein, aber das wissen Udo und Du ja selber, dass solch ein „Untier“ dann Probleme bereitet. Wollt Ihr Söckchen aufnehmen? Dann erst einmal trennen etc.
    Melde Dich jederzeit, falls Tipps, wobei – es ist immer ein Einzelfall, denn deswegen mögen wir diese Pfoten doch sooo sehr. 🙂
    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt 2 Personen

    1. Schorschi damals war die Zurückhaltung in Person – die Mädels liebten ihn! Nur uns Menschen traute er nicht so recht über den Weg – anfassen ging nicht, insofern war er ein ganz typischer freilaufender Kater. Söckchen dagegen ist absolut zutraulich, geht sogar auf den Arm – aber die Mädels hassen ihn, vermutlich wegen seiner neugierigen Distanzlosigkeit. Grundsätzlich kenne ich es nur so, dass die Katzen auf meiner morgendlichen Laufrunde mir mit Flucht und/oder Misstrauen begegnen – nicht so Söckchen, er beachtet weder mich noch vorbeikommende Autos, sitzt unmittelbar neben der Straße auf Mäuse an und läßt sich dabei von nichts und niemandem irritieren. Hoffentlich hat sein Schutzengel ein ebenso großes Selbstbewusstsein wie er…
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese überaus menschenbezogene Socke ein gutes Zuhause hat – er ist nur nicht ausgelastet. Wir hatten auch schon einmal so einen menschenbezogenen und unterbeschäftigten Kater, Willis – ein OKH-Mix und der klügste Kater, der mir je begegnet ist. Auch Willis hatte ein Riesenrevier – trotz Kastration! – und bis auf den wehrhaften Moritz mussten alle Katzen hier im Haushalt unter seiner Cleverness und permanenten Unterbeschäftigung leiden.
      In unseren Miezimädels-Haushalt wird demnächst ein weiteres Mädel einziehen – die meisten Kater sind zu raufboldig für eine entspannte Mädels-WG, fürchte ich. Bis auf Schorschi damals… 💕

      Liebe Grüße von Christina

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