Kummerspeck

Kiras Bewegungsspielraum war in den vergangenen Wochen arg eingeschränkt – draussen sorgt Kater Spencer nach wie vor für Angst und Schrecken und Kira benutzt nun vorsichtshalber auch eines der Katzenklos im Keller oder schickt einen von uns als ‚Aufklärer‘ vorab nach draussen oder unters Carport, bevor sie sich für ihre Geschäftchen nach draussen traut. Vorbei auch ihre Lieblingsbeschäftigung – die Nächte draussen im Garten zu verbringen und früh morgens durch die Katzenklappe ins Haus und zu Udo ins Bett zum Kuscheln zu kommen… Seit wir Anfang Oktober – auch wegen Spencer – die neue Chip-Katzenklappe eingebaut haben, hat Kira sie nicht mehr benutzt. Da hilft auch das Anfüttern mit Leckerlies nicht – jetzt erst, nach gut 10 Wochen, ist sie 2 oder 3 Mal durch die Klappe wieder hereingekommen, weil kein menschlicher Türöffner bereit stand.

Drinnen gewinnt sie im Schneckentempo kleine Stückchen ihres an Silva verlorenen Terrains zurück – anfangs lebte Kira fast nur noch im Keller, jetzt hält sie es schon in der gleichen Wohnung aus – wenn auch penibel räumlich getrennt. Wohn- und Schlafräume gehören Lilli und Silva, Kira begnügt sich mit Küche und Hausflur…

Seit kurzem wird auch schon mal ein Nasenküsschen ausgetauscht, wenn katz sich begegnet – allen Vorbehalten zum Trotz. Aber sicher fühlt Kira sich in Silvas Gegenwart nur, wenn einer von uns dabei ist. Bei soviel Stress drinnen und draussen kann katz schon mal zum Trauerkloss werden und sich richtig Kummerspeck anfuttern…

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Christina

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13 Gedanken zu “Kummerspeck

  1. Och, Kira, lass Dich nicht unterkriegen. Du packst das schon! Hol mal Dein Selbstbewusstsein vor und dann klappt das ganz sicher. Rauf Dich zusammen mit den pelzigen Mitbewohnern und dem Kater da draußen solltest Du auch mal die pelzige Faust zeigen. Na, und was heißt da, Du wärst pummelig. Für solche schweren Aufgaben muss man doch auch körperlich kräftig sein. Lass Dich also nicht beirren.
    Liebe Grüße von der Silberdistel und habt schöne Weihnachtstage. Weihnachten ist doch eine gute Gelegenheit, um ein wenig zusammenzurücken 😉 ❤

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    1. Danke für’s Mutmachen, liebe Silberdistel, die Mama sagt auch immer, ich soll mich nur trauen, ich wäre viel größer als das Flausch. Aber die ist sooo hinterhältig – tut unschuldig, und wenn keiner guckt, dann peest sie hinter mir her und behauptet auch noch, sie hätte nur rein zufällig den gleichen Weg. 😾

      Schnurrer von KiraTatze drauf

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    1. Zu Anfang haben wir Silva ja immer mal wieder eingesperrt, um Kira freie Bahn zu verschaffen. Aber dann saß Silva allein in ihrem Zimmerchen, Lilli allein im Wohnzimmer und Kira allein im Keller. Kira braucht Wochen Anlauf, um sich mit Neuerungen zu arrangieren. Und Silva wird garstig, wenn sie nicht raus und rein darf, wie sie möchte – darunter hat dann wieder Kira zu leiden. Aber das größte Problem ist, dass Lilli jede Veränderung hier als versuchte Freiheitsberaubung wertet und dann völlig panisch und jaulend zu entkommen versucht. Dafür muss man nicht mal den Staubsauger hervorholen – es genügt, wenn irgendwelche Schrauben nachzuziehen sind… 🙀🙄😩

      Liebe Grüße von Christina

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      1. Liebe Christina,
        nur mal ein Versuch. probier den Damen mal Bachblüten einzutrichtern, falsch machen kann man nichts und mit etwas Glück hilft es, das dauert nur eine ganze Weile..
        Kira würde Nr 2 brauchen gegen Angst und vielleicht 6 Trauer Verlust und Silva bräuchte demnach Nr 3 Agression vielleicht auch 4 Lernen, Lilli 2 und 4 Lernbereitschaft akute Problem 2-3 mal je nach Gewicht 5 -10 Globuli pro Verabreichung
        Jede Packung Globuli kostet etwa 8 Euro und da sind so viel drin das hält ewig…

        Schaden kann es nicht..
        Bei meiner Freundin hats geholfen, die hatte eine Katze aus dem Tierschutz die sich nur unter Schrank und Bett aufhielt weil sie Angst vor den anderen Katzen hatte und den Menschen auch nicht so ganz getraut hat. dafür hat die andere Katz immer aufs Bett gemacht auch ein Tierschutztier, dem hat sie das auch per Bachblüten und Homäopathie im Katzenklo abgewöhnt..
        LG Wortgestoeber

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          1. Lieb Christina
            Wenn Du den bändigen willst also ich würde zu radikalen Maßnahmen greifen…nun sag bitte nicht wie kannst Du? Meine Katze wäre mir näher wie Nachbars Kater ..
            ich würde den Gartenschlauch benutzen und ihn ein paar mal heftig duschen bezw. mit Hilfe der permanenten Dusche ihm den Garten ungemütlich machen…
            LG Wortgestoeber

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  2. Ach, liebe Kira, lass dich nicht unterkriegen.
    Wir haben hier keine solchen Probleme mit garstigen Fremdkatzen, aber wir sind auch pummelig. Sogar das Frauli, grins. Nur Amira ist dünn.

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  3. Hallo ihr Lieben,

    Kira tut mir schon sehr leid, dass sie jetzt so eingeschränkt leben muss. Sicherlich braucht sie noch eine Zeit, bis sie sich wieder zu Hause fühlt. Und Spencer treibt also weiterhin draußen sein Unwesen.
    Wir hatten vor Jahren auch so einen Kater, Max hieß er. Seine „Menschen“ haben ihn einfach zurückgelassen, als sie weggezogen sind. Von da an kam er immer zu meinem Futterplatz und dann in den Keller. Er war dermaßen aggressiv, sowas hatte ich bei einerKatze noch nicht erlebt. Wer weiß, was er alles Schlimmes erleben musste!!!
    Mein Pitti war für ihn ein rotes Tuch. Wenn er meinen Pitti gesehen hat, ist er sofort auf ihn los und manchmal hat Pitti sehr geblutet. Ich bin oft dazwischen gegangen und habe auch einiges abbekommen.
    Vor zwei Jahren ist er bei uns unmittelbar am Haus überfahren worden. Es tat mir sehr leid, aber von da an ist Ruhe im Revier!!!
    Meinen Weihnachtsgruß habt ihr ja bestimmt erhalten. Ich wünsche euch also nochmal ein harmonisches und besinnliches Weihnachtsfest mit euren süßen Katzenmädchen.

    Liebe Grüße von
    Elke

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    1. Liebe Elke,
      vielen Dank für deine lieben Wünsche, wir haben uns über deine Weihnachtskarte sehr gefreut! Unseren Gruß für dich haben wir mit ins Päckl für’s Nussbaumhaus gepackt, bestimmt ist er inzwischen auch bei dir angekommen. Mir tut es auch im Herzen weh, dass Kira so eingeschränkt leben muss – aber Lilli geht es gut im Zusammenleben mit Silva, denn die ist nett mit ihr und ärgert sie nicht so wie Kira früher. Eigentlich war Kira hier immer der kleine Raufbold, plötzlich ist sie die kleine Mimose, die ganz viel Rückhalt und Zuspruch braucht und natürlich auch bekommt. Ich bin sicher, dass wir das mit Kira & Silvie hinbekommen werden. Kira traut sich schon wieder etwas und Silva läßt sich ziemlich leicht händeln – sofern man rechtzeitig bemerkt, was sich gerade anbahnt.
      Die Attacken des Stalker-Katers machen mir mehr Sorgen – der schleicht nachts ums Haus, singt Kampfgesänge und springt aus der Dunkelheit voll Karacho gegen die Fensterscheiben, hinter denen unsere Katzen hocken, um in den Garten zu schauen, der ihnen nicht mehr gehört…
      Voll Verhaltensgestört. Und seine Familie will sich in die Problemlösung nicht einbringen, wir sollen ihn halt verjagen. Mach mal, vertreib einen schwarzen Kater, der wie ein Guerillakrieger in der Dunkelheit unter- und genauso schnell wieder auftaucht…

      Liebe Grüße, genieße die Weihnachtstage, liebe Elke.
      Christina

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  4. Ach je, das sind wirkliche Probleme und tut mir sehr Leid. Wie soll man da von Frieden auf Erden träumen, wenn die Vierbeiner schon nicht mitmachen?
    Anfangs gibt es bei einer Zusammenführung zwar immer Schwierigkeiten, aber Kira wird ja jetzt von zwei Seiten gestreßt. Manoman, was war der Schorschie doch für ein sanfter Kater und nun ist da ein regelrechter Brummbär, der Angst und Schrecken verursacht.
    Irgendwie kann einem Spencer aber auch leid tuen, denn er scheint Euch auserwählt zu haben – und wird nicht akzeptiert. Er merkt ja gar nicht, dass er völlig ungehobelt daher kommt (oder aber er hat Spaß daran).
    Die Katzenpsyche ist nun mal eine der kompliziertesten … und eine Lösung zu finden sehr schwierig. Manchmal denken wir Zweibeiner aber auch zuviel nach, eventuell alles „laufen“ lassen. Aber das könnten wir Menschen dann wieder nicht verkraften, wenn den Tieren durch unsere „Gleichgültigkeit“ etwas passieren würde.
    Echt kompliziert, weil es stets zwei Seiten gibt, und wobei Euer Reich doch so viel Platz bietet – aber nein, da wird sich hinter und vor der Tür geknubbelt und gehasst …
    Liebe Kira, lass` Dein hübsches Köpfchen nicht hängen, bald kommt der Frühling und die Karten werden neu gemischt. 😉

    Alles Liebe für Euch noch am letzten Weihnachtstag und ganz herzlichen Dank für Eure persönliche Karte! Wir haben uns sehr gefreut! Ich selber musste viel schlafen, es war alles ein bisschen viel, was Vorweihnachtszeit in punkto Arbeit bedeutet.
    Feste Umarmung an Dich, Udo, Kira, Lilli, Silva – und Spencer
    Sabine mitsamt der Katzenheimat

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  5. Liebste Kiri,
    du bist gar kein Pummelchen und bei dem ganzen Ärger würde es uns wohl auch wie dir gehen. Aber jetzt ist es Zeit, dass du dir dein Zuhause wieder holst und Silva zeigst, wo du die Krallen hast.
    Schnurrer Engel und Teufel

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Eine Antwort maunzen

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